Trainingsplan Einsteiger – So erstellen Sie sich einen Plan für Ihr Trading!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 26.10.2020


Jetzt mit dem richtigen Plan als Trader durchstarten

Wer noch am Beginn seiner Trading Karriere steht benötigt neben benötigt neben einem guten Fachwissen über Märkte und Finanzprodukte vor allem einen guten Plan. Oberstes Ziel muss dabei sein, dass vorhandene Kapital zu schützen. In diesem Ratgeber stellen wir einen Trainingsplan vor, welcher Schritt für Schritt an den Handel als professioneller Trader heranführt. Der Plan bietet einen guten Ansatz, wie sich das eingesetzte Kapital durch die richtige Risikokontrolle vermehren lässt.

Inhaltsverzeichnis zum Ratgeber

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Trading ist wie ein Geschäft

Der Start als Trader ähnelt dem Schritt in die Selbstständigkeit. Wer mit einem eigenen Geschäft startet benötigt vor allem drei Dinge: Die richtige Geschäftsidee, ausreichendes Kapital sowie der richtige Umgang mit diesem Kapital, damit dieses nicht zu schnell wieder weg ist. Beim Trading sieht es ganz ähnlich aus. Der Trader benötigt eine gute Strategie für den Handel, Kapital sowie einen Plan, um dieses zu schützen.

Ist die Entscheidung gefallen auf welchem Markt gehandelt werden soll – Aktien, Forex, Rohstoffe etc. und gibt es schon eine Strategie, stellt sich noch die Frage wie viel Kapital eingesetzt werden soll. Trader sollten sich genau überlegen, welcher Betrag für das Trading zur Verfügung steht. Selbstverständlich darf nur Geld eingesetzt werden, dass nicht anderweitig benötigt wird.

Für Einsteiger ist es unabdingbar, in den ersten Monaten einen strikten Trainingsplan zu verfolgen. Auf diese Weise lassen sich hohe Verluste zum Start vermeiden, die für Anfänger oftmals das frühe Aus bedeuten. In unserem Trainingsplan gehen wir von einem verfügbaren Kapital von 10.000 Euro aus. Auch wenn ein höhrer Betrag zur Verfügung steht, sollten Sie sich zunächst an diesem orientieren, um das Risiko zu begrenzen. Im nächsten Schritt können dann die einzelnen Parameter des Trainingsplan festgelegt werden.

Start mit dem Trainingsplan

Von den verfügbaren 10.000 Euro werden zunächst 1.000 Euro auf das Handelskonto eingezahlt. Für den ersten Monat sind somit 1.000 Euro für Trades vorhanden. Nun geht es daran die Limits festzulegen. Das Tageslimit gibt den maximalen Verlust pro Tag an. Für Einsteiger empfehlen wir nicht mehr als 100 Euro zu wählen. Innerhalb dieses Rahmen kann völlig frei gehandelt werden. Pro Tag sind zwischen zwei und drei Trades sinnvoll aber natürlich hängt diese immer auch von den eigenen Präferenzen ab.

Wurde das Limit erreicht ist der Handel für diesen Tag beendet. Für den Monat sollte ebenfalls ein Limit definiert werden. Im Rahmen des Trainingsplan liegt es bei 1.000 Euro. Auch hier gilt: Wenn das Limit erreicht wurde sofort aufhören. Das bedeutet jedoch nicht, dass erst im nächsten Monat wieder gehandelt werden darf. In der Zwischenzeit können beispielsweise die Verlusttrades analysiert und mit einem Demokonto trainiert werden.

Des Weiteren ist es ratsam, sich ein Gewinnziel zu setzen. Legen Sie hierfür beispielsweise 350 Euro pro Woche fest. Wurde das Ziel erreicht am besten ebenfalls aufhören, um die Gewinner vor lauter Euphorie nicht wieder abzugeben. Dies ist zwar nicht einfach, für das Training jedoch von großer Bedeutung. Bereits der erste Verstoß gegen diese Regel ist ein Fehler, auf den meistens noch größere Fehler folgen.

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Trading Kapital 10.000 Euro
Kontoguthaben im ersten Monat 10.000 Euro
Einzahlung nach dem ersten, zweiten, dritten profitablen Monat 1.000 Euro
Einzahlung nach dem vierten, fünften und sechsten profitablen Monat 2.000 Euro
Einzahlung nach Verlustmonat 0 Euro
Limits und Gewinnziele
Tageslimit 100 Euro
Monatslimit 1.000 Euro
Wöchentliches Gewinnziel 350 Euro
Gewinnziel nach sechs erfolgreichen Monaten 2.100 Euro

So geht es mit dem Trainingsplan weiter

Steht nach dem ersten Monat ein Gewinn zu Buche werden weitere 1.000 Euro auf das Handelskonto eingezahlt. Ist das Kapital geschrumpft wird vorerst keine neue Einzahlung durchgeführt. Der Trainingsplan sieht bis einschließlich dem dritten Monat identisch aus. Ab dem vierten bis sechsten Monat wird die Einzahlung nach erfolgreichen Monaten auf 2.000 Euro erhöht. Nach Ende des sechsten erfolgreichen Monats wurde das gesamte Kapital von 10.000 Euro auf dem Handelskonto eingezahlt. Die erste Phase des Trainingsplan ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Von besonderer Bedeutung ist, dass nach verlustreichen Monaten so lange keine Einzahlung erfolgt, bis der Handel wieder profitabel ist. So wird verhindert, dass Ihr Kapital schon zu Beginn stark zurückgeht. Außerdem sollte der Trainingsplan nur mit echtem Geld absolviert werden. Ein reines Training mit dem Demokonto sollte beim Start bereits absolviert worden sein.

Der nächste Schritt zum professionellen Handel

Wer sich nach dem sechsmonatigen Trainingsplan bereit fühlt, kann nun mit dem professionellen Handel starten. Nehmen wir an es steht zu Beginn wieder ein Betrag von 10.000 Euro zur Verfügung. Dieser ist nun jedoch in voller Höhe auf dem Handelskonto vorhanden.

Zu Beginn legen wir nun wieder die Limits fest. Denkbar wäre ein Tageslimit von 300 Euro sowie ein wöchentliches Gewinnziel von 1.000 Euro. Werden die Ziele über einen längeren Zeitraum kontinuierlich erreicht können die Limits nach oben korrigiert werden.

Stopps setzen

Trader sollten sowohl während des Trainingsplan wie auch beim anschließenden Trading mit Stopps arbeiten. Auf diese Weise lassen sich die Verluste effektiv begrenzen. Wie Stopps funktionieren, lässt sich am besten anhand eines Beispiels darstellen.
Der Trader möchte in eine Aktie von Infenion investieren. Diese notiert aktuell bei einem Kurs von 50 Euro. Zur Absicherung wird ein Stopp-Loss bei 48 Euro gesetzt. Das Risiko pro Aktie liegt somit bei zwei Euro. Da im Trainingsplan ein Tageslimit von 100 Euro festgelegt wurde können nun 50 Aktien gekauft werden. Die Berechnung des Risikos pro Aktie ergibt sich demzufolge aus der Spanne zwischen Einstiegskurs und Stopp-Loss, in diesem Beispiel 50 Euro – 48 Euro = 2 Euro. Um die Positionsgröße zu ermitteln wird einfach das Positionsrisiko durch das Risiko pro Aktie dividiert. (100 Euro / 2 Euro = 50 Euro).

Entwickelt sich der Kurs nicht wie erhofft und sinkt beispielsweise auf 47 Euro, greift der Stopp-Loss. Die Aktien werden beim Kurs von 48 Euro verkauft, sodass der Verlust nicht mehr als zwei Euro pro Aktie beträgt. In diesem Fall wäre die tägliche Verlustgrenze erreicht und es kann erst am nächsten Tag wieder ein Auftrag getätigt werden.

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Fazit zum Trainingsplan

Wer sich an die Vorgaben hält und zudem mit Stopps arbeitet, hat mit dem Trainingsplan ein gutes Instrument mit Risiko Management zur Hand. Das Risiko lässt sich damit gut kontrollieren und das Kapital ist effektiv geschützt. Entscheidend ist dabei die strikte Einhaltung der Limits sowie der Gewinnziele. Nach der erfolgreichen Trainingsphase können diese langsam nach oben korrigiert werden. Der Trainingsplan ist zudem ein gutes Hilfsmittel, um die eigenen Emotionen zu kontrollieren. Durch die Festlegung des Gewinnziels werden Euphorie und Gier im Zaum gehalten. Mit den Verlustgrenzen hat man auch das Verlangen nach einer Revanche gut im Griff. Das Wichtigste ist in jedem Fall, dass Sie sich an die Regeln halten und keine Ausnahmen machen. Sofern dies gelingt, stehen die Chancen gut, dass Sie die für Einsteiger so schwierige erste Zeit überstehen.

Bilderquelle: shutterstock.com