Kommission – Info im Glossar für Forex Broker

Kommission – einfach erklärt:

Beim Forex Trading werden für die Handelskonten, abgesehen von eventuellen Kosten für Ein- und Auszahlungen, in der Regel keine Kosten berechnet. Allerdings sind Forex Broker natürlich keine gemeinnützigen Unternehmen und müssen deshalb auf die eine oder andere Art Einnahmen erzielen. Bei den Market Makern geschieht dies über die sogenannten Spreads. Eine weitere Variante sind die Kommissionen.

Als Kommission wird ein bestimmter Prozentsatz des Handelsvolumens berechnet. Ein Devisengeschäft setzt sich nach dem Schließen der Position immer aus zwei Transaktionen zusammen, weshalb hier die Kommission ebenfalls zweimal berechnet wird. Die meisten Broker geben die anfallende Kommission jedoch bereits für beide Transaktionen zusammen als sogenannter „round turn“ an. Bei einigen Forex Brokern finden Händler auch nur eine Angabe des „half turn“, sodass sie sich später über die doppelten Gebühren wundern.

Wie bereits erwähnt fallen bei den Market Makern bzw. Retail Brokern keine Kommissionen an. Diese finanzieren sich ausschließlich über die Spreads. Kommissionen kommen in erster Linie bei STP Broker zum Einsatz. Dies liegt daran, dass die Broker ihren Kunden einen relativ unverfälschten Marktkurs angeben möchten. In den meisten Fällen fallen die Kosten für Trader bei einem Händler mit Kommissionen nur geringfügig höher aus als bei einer spreadbasierten Kostenstruktur.

Expertentipp:

Um die eigene Rendite richtig berechnen zu können, müssen sich Trader über mögliche Kosten informieren. Die Kommission ist einer der Punkte, der daher immer im Blick behalten werden sollte.

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Kommission – Info im Glossar für Forex Broker was last modified: Juli 17th, 2016 by Deutsche Forex Broker