Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

kgvZahlreiche Möglichkeiten können genutzt werden, um den aktuellen Markt zu analysieren, um ein Unternehmen zu finden, in dessen Aktien investiert werden möchte. Allerdings ist es notwendig, dass besondere Hintergründe analysiert werden, die dazu beitragen, eine sichere Anlage zu finden. Auf Dauer in Aktien zu investieren bedeutet nämlich dauerhaft, den Markt zu kennen und Analysen durchzuführen, wie sich der Markt auch in der Zukunft entwickeln mag. Es wurde bereits mit der Fundamentalanalyse verdeutlicht, dass zahlreiche Faktoren die letztendlichen Kennzahlen prägen und diese festlegen. Nun soll an dieser Stelle direkter auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis eingegangen werden, das durchaus zu berechnen ist. Für die Berechnung muss jedoch gesichert werden, dass Faktoren vorhanden sind, die aus einer zuverlässigen Quelle stammen.

Die Grundlagen

Damit das Ersparte in sichere Aktien gelegt werden kann, sollte nicht überstürzt gehandelt werden. Vielmehr ist es wichtig, dass Analysen durchgeführt werden, um die Chancen auf dem Markt zu testen. Jeder Anleger möchte gute Chancen erhalten, um sicherzustellen, dass die persönlichen Ziele mit dem ausgewählten Unternehmen erreicht werden. Damit die Strategie der sicheren Anlage jedoch funktionieren kann, werden die Zahlen von Analytikern genutzt, die das Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich machen können. Die Zahlen, die für die Fundamentalanalyse genutzt werden, können die Details eines Unternehmens ans Licht bringen. Auch wenn attraktive Aktien auf dem Markt aufgefunden werden, heißt das noch lange nicht, dass diese unbedingt eine sichere Anlage sind.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist ein wichtiger Faktor, der zur Preisbestimmung von Aktien genutzt wird. Das Verhältnis kann nach der Berechnung angeben, mit welchem aktuellen oder gar zukünftigen Gewinn ein Unternehmen bewertet ist. Wenn ein Wert einer Aktie sehr niedrig ist, dann ist das Unternehmen noch günstiger bewertet . Normalerweise liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis in Deutschland bei 5 bis 24. Für die sehr großen und bekannten Unternehmen können diese Werte erreicht werden. Werden jedoch noch andere internationale Unternehmen hinzugenommen, können natürlich noch höhere Werte erhalten werden. Unter anderem ist Facebook und Zooplus mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von mehr als 50 zu verzeichnen. Die hohen Zahlen bedeuten, dass Investoren erwarten, dass in der nahen Zukunft noch höhere Gewinne bei den Unternehmen zu verzeichnen sind. Die Steigerung bei einem derartig hohen Wert ist keine Seltenheit, sondern fast Alltag. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist normalerweise bei Blue Chip Werten noch höher als bei normalen anderen Aktien, die einzusehen sind. Das kann an den deutlich höheren und besseren Wachstumspotenzialen ein Unternehmen aufzuweisen hat. Unternehmen mit einem höheren KGV-Wert haben bessere Zukunftsaussichten und enttäuschen in der Regel nicht. Die Steigerung der Unternehmen ist bereits in wenigen Wochen deutlich und bietet den Aktionären eine deutliche Gewinnlinie an.

Die Berechnung

Der KGV-Wert wird sehr leicht berechnet. Dieser Wert kann Händlern schnell verraten, ob es sich um Aktien handelt, in die schnell investiert werden sollte oder nicht. Die Werte, die für die Berechnung verwendet werden, müssen in der Regel aus zuverlässigen Quellen stammen. Anfänger sollten vermeiden, Werte aus dem Netz zu ziehen und diese für die Berechnung zu nutzen. Die Folge wäre bei falschen Werten nicht auszumalen, da vor allem immer wieder Anfänger auf unzuverlässige Quellen stoßen. Grundsätzlich ist für das Kurs-Gewinn-Verhältnis der aktuelle Aktienkurs pro Aktie zu wählen, sowie der Gewinn pro Aktie. Dieser Wert ist sehr wichtig, um sicherstellen zu können, dass auch in Zukunft Gewinne möglich sind. Aktien, die mit einem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis ausgestattet sind und eine hohe Erwartung mit sich bringen, werden oft als „Growth“ bezeichnet. Investoren sind auf diese Unternehmen fokussiert und rechnen sich die KGVs demnach dauerhaft aus. Es ist jedoch nicht nur die Bewertung für die steigernde Zukunft deutlich, sondern es können auch Unternehmen ohne größere Gewinnchancen erkannt werden. Gewinnsteigerungen sollten unbedingt vorhanden sein, um sicherstellen zu können, dass die eigene Aktie deutliche Vorteile aufweist. Aktien, die keine gewinnbringende Versprechung mit sich bringen, werden mit der Bezeichnung „value“ deutlich gemacht. Diese Unternehmen haben dennoch in den meisten Fällen eine sehr stabile Ertragslage und dauerhafte Gewinne, was kein schlechtes Zeichen ist. Allerdings werden Unternehmen mit einem besseren Kurs-Gewinn-Verhältnis bevorzugt.

Der Anstieg

Grundsätzlich müssen Investoren nicht auf einen direkt hohen Wert achten, der das Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich macht. Vielmehr sollte es sich zu Beginn um einen niedrigen Wert handeln, der sich mit der Zeit weiter anhebt. Ein niedriger Wert bedeutet, dass das Verhältnis von Aktienkurs und Gewinn einer Aktie für den Investor günstiger ist, als wenn ein direkt hoher Wert vorhanden ist. Eine andere Sichtweise auf die Aktie ermöglicht. Der Wert kann angeben, nach wie vielen Jahren der Aktienkurs durch die Jahresgewinnsumme je Aktie erreicht ist. Die Berechnungen können dementsprechend eine zukünftige Prognose mit sich bringen und bedeuten eine deutliche Zeitgewinnung im Analyseverfahren.

Direkte Beispiele können in Bezug auf Anleihen gemacht werden. Anleger setzen in der ersten Hinsicht auf das höhere Risiko, die jedoch mit besseren Chancen ausgestattet sind. Sogar eine Chancengleichheit könnte ein Investor annehmen, der aus diesem Grund eher mit Anleihen handelt. Es müssen jedoch auch die Anleihezinsen in Betracht gezogen werden, die eine deutliche Zukunftsaussicht stellen könnten. Der Blick auf die vergangenen Kurs-Gewinn-Verhältnis-Werte kann eine deutliche Analyse voranbringen. Diese können nämlich Anschauungspunkte anbieten, die dazu genutzt werden können, um die letzten 5 bis 10 Jahre zu analysieren. Die einzelnen Unternehmenszeiten sind mit Details zu betrachten, um den KGV der jeweiligen Zeiten zu analysieren. Es kann sogar eine Relation von Vergangenheit zur Gegenwart gezogen werden. Somit sind genauere Details über das Unternehmen zu erhalten.

Grundsätzlich sollten folgende Punkte für das Kurs-Gewinn-Verhältnis beachtet werden, um eine korrekte Berechnung zu erhalten:

  • Niedrigere Werte sind als Einstieg besser
  • Vergleiche mit historischen Entwicklungen wichtig
  • Vergleich mit Zinsniveau
  • Vergleich des KGVs mit Aktienmarkt

Anfänglicher Vergleich
Anfänger, die von einem derartigen Vergleich nicht viel Ahnung haben, sollten immer einen Finanzexperten kontaktieren, um die Analyseverfahren durchzuführen. Öffentlich zugängliche Daten sind in der Regel durchaus für die Analyse zu nutzen. Dennoch ist zu beachten, dass schwer zugängliche Daten von Unternehmen wahrheitsgetreu sein müssen, um zu garantieren, dass korrekte Werte für das Kurs-Gewinn-Verhältnis verwendet werden können. Die Fundamentalanalyse setzt sich nicht nur aus dem Kurs-Gewinn-Verhältnis zusammen, sondern es können noch weitere Werte verwendet werden, um die persönlichen Aussichten in Bezug auf die Aktien zu analysieren. Die Unterbewertung einer Aktie ist als Leitwert zu nutzen. Wurde ein Ergebnis erhalten, das nicht mit dem Unternehmen eine gemeinsame Linie aufbauen kann, sollten weitere Analyseverfahren genutzt werden. Diese helfen dabei, um weitere Werte einer Aktie zu klären. Ein niedriger Wert der Kurs-Gewinn-Verhältnis-Analyse kann zu einer direkten Kaufempfehlung führen. Der Kauf ist jedoch erst dann einzugehen, wenn auch andere Werte der Analyse die gleiche Aussage unterstreichen und einen Kauf empfehlen. Der Zusammenhang von den aufgeführten Branchen kann sehr wichtig sein, um im Zuge der Fundamentalanalyse weitere zukünftige Kursverläufe zu klären. Dauerhafte historische Verläufe sind auch in anderen Analyseverfahren einzubringen, um unterstreichen zu können, dass die unterschiedlichen Werte keine gesonderten Einzelfälle sind, sondern Fakten der Werte sich tatsächlich in die Zukunft übernehmen lassen.

Brokerempfehlung

Ein Anbieter, der aktuell sehr gefragt ist, ist der Admiral Markets Broker. Der Broker beschäftigt sich mit Forex und CFD. Der Anbieter hat seinen Sitz in Estland und hat jedoch auch in Berlin eine Niederlassung. Der Broker weist nicht nur die Nutzung von unterschiedlichen Konten auf,sondern es kann zusätzlich gesichert werden, dass unterschiedliche Konditionen an die eigenen Nutzungsweisen angepasst werden. Grundsätzlich bietet der Broker kostenlose Webinare an, bei denen die User geschult werden. Außerdem möchten live-Trading Lessions verdeutlichen, dass das Handeln mit dem Broker sehr einfach ist und durchaus sehr gut funktionieren kann. Die zeitlich unbegrenzten Demokonten können den Usern zusätzlich den Einstieg erleichtern. Beste Spreads für Devisen können zur Haupthandelszeit erhalten werden. Ordergebühren fallen bei dem Anbieter komplett weg. Außerdem handelt es sich bei dem Anbieter um den Fair Play Brokerage, bei dem nachvollziehbare Orderausführungen eingesehen werden können.

Anfänger und erfahrene Händler können grundsätzlich mit einer Mindesteinzahlung von 10 Euro eröffnet werden. Außerdem können mit dem Metatrader 4 Devisen und CFDs gehandelt werden. Zusätzlich können Edelmetalle und andere Rohstoffe gehandelt werden. Der schnelle Handel ist bei dem Broker ebenso möglich, wie eine langfristige Investition. Anfänger haben sehr gute Karten, einen leichten Einstieg zu erhalten. Der Support ist neben den Sessions für Anfänger telefonisch erreichbar. Außerdem ist gesichert, dass unterschiedliche Handelspaare dauerhaft zum Einsatz bereitstehen.

Experten-Tipp:

Vor der Investition sollte immer die Analyse stehen. Auch dann, wenn ein Trader noch nicht viel Erfahrung hat ist es wichtig, sich mit den Analysevarianten zu beschäftigen.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) was last modified: November 21st, 2016 by Deutsche Forex Broker