Hebel und Leverage-Effekt – Infos im Glossar

Hebel und Leverage-Effekt – einfach erklärt:

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Beim Forex Handel spekulieren Trader auf nur sehr geringe Kursveränderungen, welche zumeist nur bei wenigen Pips liegen. Währungseinheiten werden gekauft und verkauft, um dabei von steigenden oder sinkenden Kursen zu profitieren. Bei einer Beschränkung auf den tatsächlichen Kapitaleinsatz würden sich damit nur sehr geringfügige Gewinne erzielen lassen. Selbst bei einem hohen Kursanstieg würde der Gewinn bei einem Einsatz von 1.000 Euro nur wenige Cent betragen. Damit auch bei geringen Investitionen hohe Gewinne möglich werden, arbeitet der Forex Handel mit einem Hebel, wodurch sich ein sogenannter Leverage-Effekt ergibt.

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Das Prinzip des Hebels beruht auf der Überlegung, dass Händler lediglich den Betrag einsetzen müssen, welcher aus dem maximalen Risiko einer Transaktion hervorgeht. Dadurch können Trader ein Vielfaches des tatsächlich eingesetzten Kapitals bewegen. Der mögliche Leverage-Effekt wird bei den Forex Brokern durch ein entsprechendes Zahlenverhältnis ausgedrückt. So ermöglicht ein Hebel von 200:1, dass mit einem Kapital von 100 Euro Transaktionen von bis zu 20.000 Euro getätigt werden können. Der tatsächlich hinterlegte Betrag stellt dabei das mögliche Risiko der Transaktion dar. Bezogen auf das genannte Beispiel liegt das mögliche Verlustrisiko bei einer Transaktion über 20.000 Euro real bei 100 Euro.

 

EIN VIELFACHES DES EIGENEN KAPITALS KANN INVESTIERT WERDEN

Ein grundsätzlicher Aspekt, mit dem Trader hinsichtlich des Leverage – also des Hebels – vertraut sein müssen: Durch den Hebel können teilweise Summen weit über das maximale Eigenkapital hinaus investiert werden. Wird ein Betrag von 100,00 Euro bei einem Hebel von 1:100 eingesetzt, ergibt sich daraus eine Kontraktgröße in Form eines typischen Mini-Lots mit einem Handelsvolumen in Höhe von 10.000 Euro. Im Erfolgsfall erreichen Trader so einen deutlich höheren Gewinn als beim klassischen Binärhandel, parallel dazu steigt jedoch ebenso das Verlustrisiko. Einblicke in die aktuellen Kurse erhalten Trader im Chart zu den handelbaren Werten aus dem FX/CFD-Bereich auf der Handelsplattform des Brokers. Zum Modell gehören die „Take Profit“- und „Stopp Loss“-Kurse. Erst genannter Take Profit-Kurs nennt den Zielkurs, zu dem Optionen im Geld enden. Stopp-Loss hingegen nennt den Kurs, bei dem die FX/CFD-Optionen aus dem Geld, also mit einem Totalverlust für den Trader, auslaufen. Wissenswert für Trader ist generell, dass sie durch die gewünschte Kontraktsumme und das Ausschöpfen des Hebels nach Aussagen des zypriotischen Brokers lediglich den Zielkurs, nicht aber die Höhe des Spreads (durch den Broker vorgegeben) eines Basiswertes beeinflussen.

Experten-Tipp:

Bevor mit dem Handel mit einem Hebel begonnen wird, sollte dieser Effekt erst einmal über ein Demokonto getestet werden.

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Hebel und Leverage-Effekt – Infos im Glossar was last modified: Februar 10th, 2017 by Deutsche Forex Broker