Forex

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Forex; engl. Foreign Exchange Market ist der ökonomische Ort, an dem Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinandertreffen und zum ausgehandelten Devisenkurs getauscht werden. Der Devisenmarkt lässt sich nicht lokalisieren, weil der Devisenhandel ganz überwiegend zwischen den Marktteilnehmern direkt stattfindet und Devisenbörsen weitgehend abgeschafft wurden oder bedeutungslos geworden sind.

Forex Handel

Der Devisenmarkt ist größte und liquideste Finanzmarkt weltweit. Mit kaum einem anderen Finanzinstrument lassen sich so kurzer Zeit ähnlich hohe Gewinne erwirtschaften wie beim Handel mit Währungspaaren. Doch worum geht es beim Forex Trading überhaupt und wie sehen die Chancen und Risiken genau aus? Da aufgrund der Hebelwirkung schon mit kleinem Kapital gehandelt werden kann, fällt der Einstieg relativ leicht.

Was ist Forex überhaupt?

Forex steht für Foreign Exchange und bezeichnet grundsätzlich den Umtausch von Währungen. Wer vor seinem Urlaub Euros in eine andere Währung umtauscht, ist im Prinzip bereits Teil des Devisenhandels. Der große Teil wird jedoch elektronisch abgewickelt, wobei pro Tag rund vier Billionen US-Dollar umgesetzt werden. Die Ursprünge des Devisenhandels gehen zurück bis ins alte Griechenland. Bis vor Kurzem war das Forex Trading ausschließlich Banken und Großinvestoren vorbehalten. Dank einer großem Auswahl an Forex Brokern können nun auch Kleinanleger von den enormen Renditen profitieren.

Wie funktioniert der Forex Handel?

Beim Forex Markt handelt es sich wie bei allen Märkten um eine Art Netzwerk, bei denen die Teilenehmer fortwährend miteinander handeln. Dabei können die Währungen entweder direkt oder per CFDs, Optionsscheinen, Zertifikaten, Futures oder Optionen gehandelt werden. Eine zentrale Börse gibt es für den Forex Handel jedoch nicht. Stattdessen findet der Devisenhandel direkt zwischen den einzelnen Akteuren statt. Hierzu gehören neben privaten Anlegern auch Finanzinstitute, Zentralbanken oder Regierungen.

Beim Forex Trading geht im Prinzip darum, eine Währung zu einem bestimmten Wechselkurs gegen eine andere zu tauschen. Es werden immer zwei Währungen einander gegenübergestellt, wobei Trader auf eine Änderung des Wechselkurses spekulieren.

Wert einer Währung beim Forex Trading

Die beiden Währungen eines Paars stehen immer in einem bestimmten Wertverhältnis zueinander. Bei einzelner Betrachtung eines Devisenpaars stellt eine Währung die Basiswährung und die zweite die Bezugswährung dar. Beid werden zueinander ins Verhältnis gesetzt. Der genaue Wert hängt dabei immer von Angebot und Nachfrage ab. Je größer die Nachfrage nach einer Währung desto höher ist ihr Wert innerhalb des Währungspaares.

Wie setzen sich die Währungspaare zusammen?

Das aktuelle Wertverhältnis wird bei jedem Währungspaar durch eine Quotierung angegeben. Steht beispielsweise beim Währungspaar EUR/USD die Quotierung 1,1155 muss für den Kauf eines Euros ein Betrag von 1,1155 US-Dollar bezahlt werden. Der größte Umsatz wird durch das direkte Trading von Währungspaaren erzielt. Die wichtigsten Paare werden auch als Majors bezeichnet.

Hierzu gehören unter anderem:

  • EUR/USD
  • USD/JPY
  • GBP/USD
  • USD/CHF

Für eine Entscheidung zum Kauf bzw. Verkauf sind beim Forex Trading verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Hierzu gehören insbesondere die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Deshalb ist es für Forex Trader entscheidend, sich täglich zu informieren, um immer auf dem laufenden zu bleiben.

Worin unterscheidet sich das Forex Trading vom Wertpapierhandel?

Der Forex Handel unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht vom Handel mit Wertpapieren. Hierzu gehören unter anderem die verschiedenen wirtschaftlichen Merkmale der beiden Handelsinstrumente. Repräsentiert die Aktie einen Anteil am betreffenden Unternehmen gibt ein Währungspaar die Stärke von zwei Volkswirtschaften wider.

Zu den weiteren Unterschieden gehört, dass der Forex Handel rund um die Uhr möglich ist. Besondere Handelszeiten müssen hier nicht beachtet werden. Das Forex Trading wird nicht über eine institutionelle Terminbörse abgewickelt. Ein wichtiger Faktor ist zudem, dass Trader beim Forex Handel sowohl auf steigende wie auch auf fallende Kurse spekulieren können. Mit beiden Varianten können Gewinne erzielt werden.

Chancen und Risiken beim Forex Handel

Beim Forex Trading handelt es sich um Hebelgeschäfte. Das bedeutet es können bereits mit kleinem Einsatz hohe Summen bewegt werden. Bei jedem Trade wird lediglich eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin hinterlegt. Wird beispielsweise ein Hebel von 100:1 genutzt können mit einer Margin von 1.000 Euro Positionen im Wert von 100.000 Euro bewegt werden. Dabei profitieren Trader in vollem Maße von der Kursentwicklung, auch wenn tatsächlich nur ein kleiner Betrag investiert wird.

Zu beachten ist jedoch, dass die Hebelwirkung in beide Richtungen ausschlagen kann. So sind auf der einen Seite überproportional hohe Gewinne und auf der anderen auch sehr hohe Verluste möglich. Deshalb ist der Forex Handel insbesondere für Personen geeignet, die schon einige Trading-Erfahrung besitzen. Ein umfassendes Basiswissen ist für den erfolgreichen Handel mit Währungspaaren unerlässlich.

Was wird zum Lernen des Forex Trading benötigt?

Wie jedes Handwerk muss auch der Forex Handel zunächst erlernt werden. Auf den ersten Blick erscheint das Trading sehr simpel. Schließlich muss man sich nur zwischen Kauf und Verkauf entscheiden. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich jedoch um einen komplexen Bereich, welcher durchaus seine Tücken hat. So kann der Verlust mitunter über dem eingesetzten Kapital liegen.

Angehende Trader sollten sich deshalb im Vorfeld die folgenden Fragen stellen:

  • Möchte ich wirklich ein finanzielles Risiko eingehen und ist der Verlust meiner Einlage verschmerzbar?
  • Besitze ich die erforderliche Disziplin um die im Vorfeld erstellten Regeln konsequent einzuhalten?
  • Besitze ich die Motivation, um das vorhandene Wissen ständig zu erweitern?
  • Kann ich meine Emotionen auch in extremen Situationen im Griff behalten?

Wer sich wirklich in die Welt des Forex Trading stürzen möchte, sollte diese Fragen mit Ja beantworten können. Eine Garantie auf Gewinne gibt es natürlich nie. Allerdings lassen sich die Erfolgschancen mit Eifer, Motivation und der richtigen Disziplin deutlich erhöhen. Zudem gehört immer auch eine gewisse Ausdauer dazu. Zum einen lässt sich das Forex Trading nicht in wenigen Minuten erlernen und zum anderen müssen anfängliche Verluste in jedem Fall einkalkuliert werden.

Die ersten Schritte beim Forex Trading

Wer sich für den Handel mit Devisen interessiert, sollte immer die Ruhe bewahren und nichts überstürzen. Vor der Praxis steht zunächst die Aneignung des theoretischen Wissens. Wer sich ohne Überlegen bei einem Forex Broker anmeldet und wild drauf los tradet, wird sein Kapital innerhalb kurzer Zeit verlieren.

Am Anfang stehen die Basics. Hierzu gehört unter anderem das Erlernen der wichtigsten Fachbegriffe. Anschließend kann das erlernte mit dem kostenlosen Demokonto eines Forex Brokers in der Praxis umgesetzt werden. Hier können Einsteiger ohne Risiko die ersten Trades tätigen und die Entwicklung der Kurse verfolgen. Zudem lassen sich mit dem Demokonto die Handelsplattformen verschiedener Forex Broker testen und miteinander vergleichen.

Trader sollten sich von Beginn an im Klaren sein, dass es sich bei Devisen um hochspekulative Finanzinstrumente handelt. Nur wer sich der Risiken bewusst ist, kann auf Dauer erfolgreich traden. Deshalb gilt: Von anfänglichen Fehlschlägen nicht abschrecken lassen, diese gehören dazu und sind völlig normal.

Wie viel Kapital wird für den Forex Handel benötigt?

Um die erste Trades zu platzieren wird nicht zwingend ein hohes Einstiegskapital benötigt. Bei den meisten Forex Brokern kann schon mit minimalen Positionsgrößen gehandelt werden und auf Mindestgebühren wie sie im Aktienhandel üblich sind, wird verzichtet. Einsteiger sollten mit kleinen Einsätzen starten und diese wenn alles gut läuft langsam steigern. Die Eröffnung eines Handelskontos ist bei vielen Brokern schon ab einer Mindesteinlage von 100 Euro möglich. Bei einigen Anbietern wird auch komplett darauf verzichtet. Wie bereits erwähnt: Verluste immer einkalkulieren und nur mit Geld handeln, auf das im Notfall auch verzichtet werden kann.

Welche Kosten können beim Forex Trading anfallen?

Beim Handel mit Währungspaaren können auf unterschiedliche Weise Kosten entstehen. An erster Stelle ist hierbei der Spread zu nennen. Hierbei handelt es sich um die Differenz aus Kauf- und Verkaufkurs. Je nach Broker und Währungspaar schwankt der Spread zumeist zwischen 1 und 1,6 Pip.

Was die Kosten betrifft, muss bei den Brokern zwischen Market Makern und STP/ECN Brokern unterschieden werden. Letztere geben die Orders direkt an den Markt weiter und verlangen hierfür in der Regel eine Provision. Dafür fällt der Spread sehr niedrig aus oder fällt sogar ganz weg. Market Maker stellen dagegen selbst den Kurs und verdienen ausschließlich am Spread.

Zusätzliche Kosten entstehen immer dann, wenn Positionen über Nacht gehalten werden. Hier gibt es ebenfalls teilweise große Unterschiede, weshalb dieser Bereich bei einem Forex Broker Vergleich ebenfalls miteinbezogen werden sollte. Depotführung und Handelsplattform werden dagegen mittlerweile von nahezu allen Forex Brokern kostenlos angeboten.

Was zeichnet einen guten Forex Broker aus?

Bevor es dann tatsächlich los gehen kann muss natürlich noch der passende Forex Broker gefunden werden. Dies fällt aufgrund der enormen Zahl von Anbietern nicht immer leicht. Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist unser großer Forex Broker Vergleich. Bei der endgültigen Entscheidung sollten insbesondere die folgenden Faktoren berücksichtigt werden:

  • Handelskonditionen: Natürlich möchten auch die Forex Broker etwas verdienen. Deshalb fallen bei jedem Trade gewisse Handelskosten an. Dabei gibt es zwischen den einzelnen Brokern deutliche Unterschiede. Ein guter Forex Broker zeichnet sich durch enge Spreads und ein transparentes Preismodell aus. Die anfallenden Handelskosten sollten möglichst auf den ersten Blick ersichtlich sein.
  • Handelsplattform: Die Handelsplattform ist das wichtigste Werkzeug beim Forex Trading. Wichtig ist hierbei eine möglichst einfache und schnelle Bedienung bei gleichzeitig großer Funktionsvielfalt.
  • Kundenservice: Eine gute und umfassende Kundenbetreuung ist vor allem für Trading Einsteiger wichtig. Der Support sollte in jedem Falle deutschsprachig und gut erreichbar sein. Bei einem guten Forex Broker gehört eine kostenlose Hotline sowie ein schneller Live Chat mittlerweile zum Standard.

Vor der endgültigen Registrierung sollte immer zuerst ein Demokonto eröffnet werden. Dieses gehört beim Forex Trading zum Standard. Von Anbietern die kein kostenloses Demokonto im Programm haben sollte besser die Finger gelassen werden. Besonders empfehlenswert sind Demokonten, die zeitlich unbegrenzt genutzt werden können. So haben auch erfahrene Trader die Möglichkeit neue Handelsstrategien im Vorfeld risikolos zu testen.