Deep Discount-Obligationen und Stripped Treasury Certificates

Zinsen sind die Erträge von Anleihen. Vor allem die tägliche Teilnahme an der Börse und der Handel mit Wertpapieren erfordern von den Marktteilnehmern tägliche, gründliche Analysen des Finanzgeschehens. Innerhalb des Börsenhandels existieren zu viele Risiken bis hin zu Krisen, die innerhalb von kürzester Zeit, beispielsweise durch das vorausschauende, tägliche Handeln der Investoren verhindert werden soll: Eine vorausschauende Denkweise, motiviertes, stetiges, aber vor allem analytisches und vordenkendes Handeln, sichere Berechnungen und Prognosen sind dabei von großem Vorteil, um keine Überraschungen zu erleben und Risiken – auch langfristig – vorzubeugen und mögliche Chancen und Vorteile konkret zu nutzen. Durch Doppelwährungsanleihen mit eingebundenen Short-Verkäufen von Währungen kann ein Investor ein Investment in einer fremden Währung eingehen. Durch die Doppelwährungsanleihen geht der Investor dann kein großes Währungsrisiko ein. Dies ist der Vorteil von währungs- und indexgebundenen Instrumenten: Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, den zu erwartenden oder unvorhergesehenen Risiken zu begegnen. Darüber hinaus bieten sie auch einen Erkenntnisgewinn bezüglich des Umgangs mit Risikovergütungen.

g124693mni059

Unterschiedliche Wertschriften

Verschuldungspapiere werden nach kurz-, mittel- oder langfristigen Schuldpapieren unterschieden und sind Wertschriften, bei denen sich der Emittent zu einer Zahlung einer verzinsbaren Summe an den Investor verpflichtet. Diese Schuldverschreibungen werden als Obligation oder Anleihe bezeichnet. Bei der Geschäftsabwicklung bezüglich der Obligationen wird stetig die laufende Verzinsung betrachtet. Floating Rate Notes, Obligationen mit Währungsoptionen, kurz- oder mittelfristigen Schuldpapiere und Annuitäten-Notes sind Verschuldungspapiere, die häufig genutzt werden. Außerdem sind bekannte Verschuldungspapiere u.a.:

  • die ewigen Obligationen

  • die hochverzinslichen Obligationen

  • die Bunny Obligationen

  • die währungsgebundenen und indexgebundenen Papiere

  • die Obligationen mit Warrant

  • die Flip-Flop Notes

Ein Verschuldungspapier ermöglicht die Aufnahme eines Kredites zu unterschiedlichen Bedingungen am Kapitalmarkt.

Vorteile und Risiken von Obligationen

Obligationen sind festverzinsliche Wertpapiere, wie beispielsweise Anleihen, die über eine Geldschuld lauten. Diese Geldschuld ist mit einem festen Zinssatz versehen, auch Coupon genannt, und erhält eine feste Laufzeit. Obligationen unterliegen an der Börse Schwankungen, die dem Zinsmarkt unterliegen. Die Schwankungen der Obligationen sind häufig geringer als bei Aktien. Das Anlage-Risiko wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, beispielsweise:

  • Laufzeit
  • Bonität
  • Währung

Der Inhaber eines festverzinslichen Wertpapiers leiht sein Geld nur aus. Dadurch unterscheidet er sich von einem Aktionär, der Eigenkapital zur Verfügung stellt. Der sogenannte Obligationär hat Anspruch auf die Rückzahlung seines Geldes und auf die vertraglich festgelegten Zinsen. Der Inhaber der Obligation erhält den Zins. Der Coupon, also die Höhe des Zinses, der Fälligkeitstermin und die Rückzahlungsmöglichkeiten werden bei der Emission festgelegt. Trotz der Sicherheit des Zinsertrages, ist es jedoch möglich, durch Obligationen Verluste zu erleiden. Der Marktzins für Obligationen steigt und fällt. Erfolgreiche Marktteilnehmer handeln deshalb meistens mit mehreren Obligationen mit unterschiedlich hohen Coupons. Der Emissionszeitpunkt bestimmt die betreffende Zinshöhe und das jeweilige Zins-Niveau.

Ein idealer Kaufzeitpunkt ist während eines hohen Kapitalmarkt-Zinssatzes mit einer zu erwartenden Zinssenkung. Weiterhin kann durch mittel- bis langfristige Obligationen mit hohen Zinsen vom Kursgewinn profitiert werden. Es wird deshalb allgemein empfohlen, während Tiefzinsperioden in kurzfristige Obligationen zu investieren. Vorteile von Obligationen sind beispielsweise die geringeren Kursschwankungen als bei Aktien und die Flexibilität durch den Börsenhandel. Risiken ergeben sich durch die Bonität des Emittenten, durch Zinsänderungen und durch Liquiditätsveränderungen.

Die Analyse der Yield-Kurve

Deep Discount-Obligationen ermöglichen Renditen. Außerdem sind lange Laufzeiten für den Discount nützlich, denn die Deep Discount-Obligationen gewinnen während der Laufzeit an Wert. Die Stripped Treasury Certificates werden in der Regel von Investment-Banken gebündelt. Die Investment-Banken kaufen langfristige Obligationen auf. Die Rückzahlungsbeträge und die Coupons werden dann von diesen Staatsanleihen getrennt. Ein solcher Abtrennungsprozess ist für einen Investor nützlich, weil dadurch beispielsweise die Yield-Kurve analysiert werden kann: Die Restlaufzeiten der Obligationen werden bei dieser Kurve einberechnet. Bei der Analyse der Yiel-Kurve kann auf mögliche Kreditrisiken geschlossen werden. Investment-Banken geben jedoch häufig nicht die vollständige Rendite aus abgetrennten Zinszahlungen und Rückzahlungsbeträgen an die Investoren weiter. Zudem können die Cash Flows von Zinszahlungen für die Stripped Treasury Certificates möglicherweise nicht genauso deckungsgleich sein wie die Staatsanleihen. Eine Investment-Bank sollte beispielsweise auf kurzfristige Unter- oder Überdeckungen reagieren können.

Die Berechnung des Cash Flows

Der Cash Flow ist der Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben und kann verdeutlichen wie konstant die Finanzkraft eines Geschäfts ist. Aussagen über die Finanzkraft eines Unternehmens sind für Kreditgeber, potentielle Investoren und Aktieninhaber interessant. Die Positionen, die keinen Geldwert haben, werden aus dem Jahresüberschuss entfernt. Sie fließen in den Betrag hinein, ohne dass ein tatsächlicher Geldwert eingenommen oder ausgegeben wurde. Der Cash-Flow kann mit Hilfe der indirekten oder der direkten Methode berechnet werden. Nach der indirekten Methode wird der Cash Flow auf indirektem Weg berechnet. Die Positionen, die nicht zahlungswirksam sind, werden vom Jahresüberschuss abgezogen:


Jahresüberschuss
–  nicht zahlungswirksame Erträge
+ nicht zahlungswirksame Aufwendungen
= Cash Flow

Einstellungen in die Rücklagen, die Erhöhung des Gewinnvortrages, Abschreibungen, die Erhöhung der Sonderposten mit Rücklageanteil, die Erhöhung der Rückstellungen, die Bestandminderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen sind Aufwendungen, die als nicht-zahlungswirksam gelten. Außerdem existieren Erträge, die nicht zahlungswirksam sind, zum Beispiel:

  • Minderung des Gewinnvortrages
  • Zuschreibungen
  • Auflösung von Wertberichtigungen
  • Minderung der Sonderposten mit Rücklageanteil
  • Auflösung von Rückstellungen
  • Bestandserhöhungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  • Aktivierte Eigenleistungen
  • Periodenfremde und außerordentliche Erträge


Bei der indirekten Methode kann zudem der operative Cash Flow verschiedener Jahre berechnet werden:

20102011
Jahresüberschuss652,00632,00
Abschreibungen (+)521,00493,00
Zuschreibungen (-)-426,00-326,00
Langfristige Rückstellungen (+)156,00176,00
Langfristige Rückstellungen (-)-93,00-151,00
Operativer Cash Flow810,00824,00


Nach der direkten Methode ergibt sich der Cash Flow aus der Differenz zwischen den zahlungswirksamen Erträgen, beispielsweise Einzahlungen aus Umsätzen, Desinvestitionen oder Kreditaufnahmen, und den zahlungswirksamen Aufwendungen, beispielsweise Auszahlungen für Personal und Verbindlichkeiten, Investitionen, Eigenkapitalentnahmen oder Kredit-Tilgungen:


+ zahlungswirksame Erträge
– zahlungswirksame Aufwendungen
= Cash Flow


Die direkte Methode wird von den Unternehmen nicht sehr häufig verwendet, stellt jedoch eine genauere Aufstellung der Zahlungsströme dar und der Einzahlungsüberschuss wird errechnet.

Festgelegtes Wechselkurs-Verhältnis

Bei Doppelwährungsanleihen muss festgelegt werden, in welcher Währung die Zinszahlungen erfolgen. Zudem treten bei Doppelwährungsanleihen Cash Flows in verschiedenen Währungen auf. Das Verhältnis zwischen zwei Währungen wird bei der Emission, also bei der Ausgabe von Wertpapieren auf dem Finanzmarkt, festgelegt. Die Rückzahlung des Nominals und der Coupons bei einer Emission wird in mehreren Währungen vereinbart und das Verhältnis zwischen den Wechselkursen wird festgelegt. Die Zinszahlungen passen sich diesem Wechselkurs-Verhältnis an. Die gemischten Doppelwährungsanleihen bestehen aus zwei separaten Anleihen in verschiedenen Währungen, können jedoch nicht separat gehandelt werden. Auf diese Weise können kleine Finanzierungsbeträge in verschiedenen Währungen günstiger werden. Deep Discount- oder Nullcoupon-Obligationen, auch Zerocoupon-Obligationen genannt, weisen lediglich einen geringen oder gar keinen Coupon auf.

Stripped Treasury Certificates

Deep Discount-Obligationen

Die Deep Discount-Obligationen werden mit einem starken Discount zu ihrem Nominalwert bewertet: Deshalb werden diese Obligationen „Deep Discount“-Obligationen genannt. Der Käufer erhält in diesem Fall eine Rendite, die sich aus dem Kaufpreis und dem Kapitalgewinn ergibt. Bei der Nullcoupon-Obligation spielen zwei Cash Flows eine Rolle:

  • eine Investition mit einem sehr hohen Discount zum Nominalwert

  • der Rückzahlungsbetrag

Die Höhe des Discounts passt sich an die Laufzeit einer Obligation an: Je länger die Laufzeit einer Obligation ist, desto höher ist also der Discount. Zudem ist der Kaufpreis dann niedriger. Die Obligation gewinnt außerdem an Wert, je näher ihre Laufzeit am Rückzahlungstermin liegt. Zerocoupon-Obligationen ermöglichen es, ohne Risiko zu reinvestieren, weil keine Cash Flows anfallen, die andernfalls reinvestiert werden müssten. Dies ist besonders nützlich, wenn zukünftig mit Sicherheit bestimmte Auszahlungen und Investitionen getätigt werden müssen. Einige Steuerbehörden präferieren zudem Zerocoupon-Obligationen.

Weitere Verschuldungspapiere: Stripped Treasury Certificates

Die Stripped Treasury Certificates können nicht direkt von den Emittenten herausgegeben werden, sondern sie werden in der Regel von Investment-Banken gebündelt. Die Investment-Banken kaufen langfristige Obligationen von Staatsinstitutionen, sogenannte Treasury Stocks, oder von Agenten auf. Die Rückzahlungsbeträge und die Coupons werden dann von diesen Staatsanleihen getrennt: Dies wird „Stripping“ genannt. Spezielle Investitions-Konstrukte werden mit Restlaufzeiten durch Zerocoupon-Obligationen refinanziert. Diese Refinanzierung wird durch die Coupons und die Rückzahlungsbeträge der entsprechenden Wertschriften ermöglicht. Zu diesem Zweck werden Zerocoupon-Obligationen mit einer Restlaufzeit herausgegeben, die in der Laufzeit mit den eigentlichen Laufzeiten und den Coupons übereinstimmen. Ein sogenannter Global Custodian verwahrt die Staatsanleihen und nimmt die Zinszahlungen der Staatsanleihen entgegen: Dies ermöglicht zudem Tranchen der Zerocoupon-Obligationen zurückzuzahlen. Ein Custodian-Vertrag stellt die Rückzahlung sicher und hält das Default-Risiko gering. Ein Abtrennungsprozess von den Staatsanleihen ist für einen Investor besonders nützlich, weil dadurch die Yield-Kurve durch Stripped Treasury Certificates vollständig rekonstruiert werden kann.

Investment-Banken geben bekannterweise häufig nicht die gesamte Rendite aus abgetrennten Zinszahlungen und Rückzahlungsbeträgen an die Investoren weiter. Es ist zudem möglich, dass die Cash Flows von Zinszahlungen für die Stripped Treasury Certificates nicht genauso deckungsgleich sind wie die zugrunde liegenden Staatsanleihen. Eine Investment-Bank sollte deshalb kurzfristige Unter- oder Überdeckungen ausgleichen können. Ein Nachteil der Stripped Treasury Certificates ist, dass sie auf dem Sekundärmarkt, an der Börse, nur beschränkt handelbar sind. Die Erstzuteilung von Aktien oder Staatsanleihen wird „Primärmarkt“ genannt. An der Börse werden dann Aktien oder Anleihen vom Erstbesitzer an neue Investoren weitergegeben. Täglich wechseln an der Börse unzählige Aktien und Anleihen ihren Besitzer. Eine erfolgreiche Investment-Bank muss im Cash-Management erfolgreich sein. Anhand der Yiel-Kurve kann der Cash genau ermittelt und mit zusätzlichen Transaktionen gesichert werden. Hochentwickelte Computer-Berechnungssysteme, beispielsweise innerhalb der Treasury Strips, helfen beispielsweise zudem, die verschiedenen Cash Flows grafisch darzustellen und dienen beispielsweise dem besseren Verständnis des Coupon-Handels. Dies bietet für Investoren gute Möglichkeiten für zukünftige Investitionen und die Absicherung gegen Zinssatzänderungen, vor allem gegen unvorhergesehene Bewegungen der Zinssätze innerhalb des Marktes. Die Yield-Kurve dient gemeinsam mit den Restlaufzeiten einer genauen Berechnung der Investitionen.

Bei den Restlaufzeiten sind die Fristen, auch aus rechtlichen Gründen, maßgebend. Nach der Restlaufzeit verfällt ein Termingeschäft. Börsenteilnehmer verfolgen mit ihren Termingeschäften unterschiedliche Absichten: Termingeschäfte erfolgen zur Absicherung, zur Arbitrage oder zur Spekulation. Bei Hedge-Geschäften werden Transaktionen gegen Risiken abgesichert. Dabei sollen die jeweiligen Kurse oder Zinssätze für die Zukunft festgelegt werden. Auch zusätzliche Kosten, die entstehen können, müssen auf dem Finanzmarkt beachtet und einberechnet werden. Es gilt dabei besonders, das Verlustrisiko zu verringern. Bei der Spekulation verlassen sich die Marktteilnehmer auf eine für die Zukunft erwartete Marktentwicklung. Dadurch kann zwar ein finanzieller Vorteil gewonnen werden. Eine reine Preisausrichtung birgt jedoch zahlreiche Verlustrisiken. Obligationen dienen der langfristigen Kapitalanlage und haben feste Zinsregelungen. Häufig ist das Risiko höher, wenn die Rendite höher ist. Auch die verschiedenen Märkte können bei den Überlegungen einbezogen werden, um die Platzierung der Anleihe nachzuvollziehen. Bei der sogenannten Nullcoupon-Anleihe werden beispielsweise keine laufenden Zinsen gezahlt. Zinsen werden vertraglich vereinbart. Es existieren verschiedene Arten der Verzinsung, die unterschiedlich berechnet werden und zahlreiche verschiedene Funktionen haben: Zum Beispiel den Inflationsausgleich und die Vergütung des Rückgabe- oder Rückzahlungsrisikos. Das Preisniveau soll stabil gehalten werden: Auch die Inflation kann gemessen werden. Für die Teilnahme am Finanzmarkt und die tägliche Analyse der Zinsstrukturen ist also auch ein mathematisches Wissen von Bedeutung. Zudem ist ein Wirtschaftsbereich mit vielen anderen Wirtschaftsbereichen verbunden, die Einfluss auf die getätigten Investitionen, die Erträge und die Anleihen haben können. Risiken sollen vermieden werden.

Genaue Berechnungen und sichere Prognosen ermöglichen es, Vorteile zu nutzen. Das Ziel ist dabei, vom Kursgewinn zu profitieren. Die Restlaufzeit einer Obligation kann bezüglich der Zinsen ein Risiko bilden. Durch die Doppelwährungsanleihen geht der Investor kein großes Währungsrisiko ein. Doppelwährungsanleihen liefern außerdem Erkenntnisse zum Umgang mit Risikovergütungen. Die moderne Wirtschaft stellt hohe Anforderungen an die Bonität, die Risikovergütungen, die Sicherheit und die Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen. Es ist wichtig, dass Unternehmen diese Erwartungen erfüllen. Auch die verschiedenen Strukturen des jeweiligen Unternehmens sollten deshalb beachtet werden. Dabei stellt sich stetig die Frage nach den richtigen Investitionen und dem richtigen Verhalten – zu jedem Zeitpunkt – am Finanzmarkt und Investitionspläne werden erstellt, die teilweise offensiv Fragen stellen und Antworten liefern. Bei diesen Analysen spielen beispielsweise Fragen nach Garantien, Ressourcen, Strategien, nach neuen Finanzinstrumenten wie beispielsweise Fonds und deren Finanzierung oder nach Mehrwert gestellt. Privaten Investoren soll darüber hinaus immer mehr die Möglichkeit gegeben werden, sich an Finanzgeschäften zu beteiligen, denn im Prinzip ist jede Person ein Marktteilnehmer und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren und am Markt zu beteiligen und zu investieren. Die Zeitpunkte für verschiedene Zahlungen ändern sich dabei teilweise sehr schnell und sind zudem an die Zeitpunkte und Laufzeiten der jeweiligen Wertpapiere gebunden. Ziel dabei ist zudem eine unternehmensfreundliche und stabile Teilnahme am modernen Wirtschaftsgeschehen.

Deep Discount-Obligationen und Stripped Treasury Certificates was last modified: November 14th, 2015 by Deutsche Forex Broker