Chancen und Risiken entstehen beim CFD Handel?

Chancen:

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  • Hohe Transparenz in der Preisbildung, dadurch, dass sich CFDs geradeswegs am Basiswert orientieren.
  • Anleger benötigen nur einen sehr geringen Kapitaleinsatz zum Eröffnen einer Position.
  • Investoren können sowohl von steigenden, als auch von sinkenden Kursen profitieren.
  • Einfacher und schneller Zugang zu den Märkten
  • Neue Märkte können mit geringem Einsatz erschlossen werden. Einfacher Zugang zu Währungs-, Termin- und Rohstoffmärkten
  • Dank sofortiger Orderausführung hohe Kurssicherheit des Angebots. Keine Orderablehnung durch Reqoutes
  • Von steigenden und fallenden Kursen profitieren
  • Kurssicherheit des CFD-Angebotes: Sofortige Orderausführung, keine Orderablehnung durch Requotes

Risiken:

  • Dadurch, dass CFDs (Contract for Differences) eine sehr spekulative Anlagenform sind und die zugrunde liegenden Basiswerte erheblichen Kursschwankungen auch innerhalb eines Tages unterliegen, kann eine eröffnete Position auch zu erheblichen Verlusten führen
  • Wenn der Trader auf Risikobegrenzung verzichtet, kann beim Handel mit CFDs der Verlust weit höher sein, als das auf dem CFD-Konto zur Verfügung stehende Kapital. Die Folge daraus: Nachschusspflicht. So verlieren Anleger oft deutlich mehr, als nur Ihre Einlage.
  • Liquiditätsrisiken und Währungsrisiken sind ebenso wenig außer Acht zu lassen, wie Kursrisiken. Ihnen gegenüber gilt sogar eine besondere Vorsicht

Ein Vergleich macht abermals deutlich, wie wichtig die genaue Beobachtung des jeweiligen Marktes ist. Um die Hebelwirkung optimal nutzen zu können und so bei niedrigem Kapitaleinsatz große Handelspositionen in verschiedenen Märkten zu eröffnen, ist ein Lagebild unabdingbar. Der Einsatz hoher Hebel bringt jedoch hohe Chancen und ebenso hohe Risiken mit sich. Unterschätzt man die Risiken, so kann dies zu erheblichen Kursverlusten und ggf. zusätzlich zu einer unbegrenzten Nachschusspflicht führen. Auf diese Weise verliert der Anleger deutlich mehr, als nur seine Einlage.

Um dies zu verhindern, müssen Anleger sich mit einem sinnvollen Risikomanagement auseinandersetzen. Als Trader sollte man sich dementsprechend nicht nur allein auf eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit eines Traders verlassen, sondern den Profitfaktor berechnen. Faktoren über 1 geben an, dass der Handelsansatz profitabel ist. Zusätzlich ist der richtige Einsatz von Stop- Losses für den Erfolg ausschlaggebend. Dies erfordert jedoch einiges an Erfahrung, um nicht zu häufig ausgestoppt zu werden.

Risiko der Glattstellung

Es ist in Ihrer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass das Konto zum Ausgleich Ihrer Margin-Zahlungen stets über ausreichende Deckung verfügt. Wenn Ihr Handelskonto kein ausreichendes Guthaben aufweist, besteht die Gefahr, dass einzelne oder alle Positionen glattgestellt werden, sobald das Guthaben unter einen bestimmten Grenzwert fällt (siehe Angaben auf der Plattform). Sie sollten daher Ihren Kontostand stets im Blick behalten und, falls erforderlich, weitere Einzahlungen auf Ihr Konto vornehmen oder Positionen schließen, um Ihren Margin-Verpflichtungen nachkommen zu können.

Wenn Sie auf internationalen Märkten handeln, können auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten auftretende Schwankungen und Veränderungen auf den Märkten zu rapiden Änderungen Ihres Kontostands führen. Wenn Sie auf diese Situationen nicht durch genügend Mittel auf Ihrem Konto vorbereitet sind, gehen Sie das Risiko ein, dass Ihre Positionen automatisch von der Plattform geschlossen werden, sobald Ihr Kontensaldo unter das Glattstellungsniveau sinkt.

Beispiel:
Falls das aktuelle Glattstellungslevel 20 % beträgt und bei Ihnen vier Positionen mit einer erforderlichen Positionsmargin von EUR 500 geöffnet sind, beläuft sich die von Ihnen benötigte Gesamtmargin auf EUR 2.000.

Sollte der Handelskontoneubewertungsbetrag auf weniger als 20 % der Gesamtmargin fallen, in diesem Fall EUR 400, riskieren Sie die möglicherweise mit einem Verlust für Sie verbundene Glattstellung einiger oder aller von Ihnen gehaltenen Positionen.

Der Handelskontoneubewertungsbetrag setzt sich aus Ihrem verfügbaren Eigenkapital und allen nicht realisierten Nettogewinnen oder ggf. -verlusten zusammen, wobei die nicht realisierten Nettogewinne oder -verluste auf Basis des Mittelkurses der Preisstufe 1 berechnet werden.

Lesen Sie dazu auch den Artikel aus dem SPIEGEL, in welchem von einem Kunden berichtet wird, der über 200000 Euro Schulden vom CFD Trading bei IG Markets angehäuft hat.

Marktvolatilität

Finanzmärkte sind mitunter extremen Schwankungen unterworfen, was sich auch in den Kursen der Produkte eines Anbieters ausdrückt. Ein Risiko, das sich aus der Marktvolatilität ergeben kann, ist die sogenannte „Kurslücke” (Slippage). Eine solche Kurslücke entsteht, wenn sich der Kurs eines Produktes infolge der Marktvolatilität plötzlich von einem Niveau auf ein anderes verändert. Sie haben eventuell nicht immer die Möglichkeit, einen Auftrag zwischen diesen beiden Kursniveaus abzugeben, oder die Plattform ist möglicherweise nicht in der Lage, einen Auftrag zu einem zwischen den beiden Preisniveaus liegenden Kurs durchzuführen. Unter anderem können Kurslücken dazu führen, dass Stop-Loss-Aufträge zu ungünstigen Kursen entweder über oder unter dem von Ihnen erwarteten Niveau ausgeführt werden. Dieses Risiko und die Auswirkungen der Marktvolatilität kann durch die Funktion Preisgrenze gesteuert werden.

Chancen und Risiken beim CFD Handel sind also vorhanden und sollten vorsichtig abgewogen werden.

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Chancen und Risiken entstehen beim CFD Handel? was last modified: Februar 15th, 2016 by Deutsche Forex Broker