CFD Handel – Wichtige Tipps für Einsteiger zum CFD Trading

Beim CFD Handel liegen Gewinne und Verluste oftmals sehr nahe beieinander:

Anleger, die mit CFDs handeln bzw. spekulieren, können aufgrund der Hebelwirkung schnell hohe Gewinn einfahren aber natürlich auch kräftig verlieren. Besonders Anfänger sollten deshalb einige wichtige Regeln beachten oder ein kostenloses Demokonto inkl. Bonus auswählen.

1. CFD Handel ist immer spekulativ

CFDs zählen zur Gruppe der Derivate und somit zu den hochspekulativen Finanzinstrumenten. Dies sollten Händler immer im Hinterkopf behalten. Der Wert von CFDs ergibt sich aufgrund verschiedener Basiswerte, wie beispielsweise Aktien, Devisen oder Indizes. In keinem Fall sollte das CFD-Trading jedoch mit der direkten Anlage in Aktien verwechselt werden. Beim Kauf einer Aktie (Aktienhandel) wird der Händler Teilhaber des Unternehmens und profitiert bei positiver Entwicklung von Kursgewinnen auch von den ausgeschütteten Dividenden.

2. Vorab genau über CFD Handel informieren

Ein großer Vorteil von CFDs ist die im Vergleich zum Handel mit Optionsscheinen relativ einfache und transparente Gestaltung. Dennoch sollten Anfänger nicht den Fehler machen ohne das entsprechende Basiswissen in den Handel einzusteigen. Um den CFD Handel zu verstehen ist es ratsam, ein Demokonto bei einem CFD Broker zu eröffnen. Mit diesem kann das erlernte Basiswissen zunächst völlig risikofrei getestet werden. Nach den ersten virtuellen Gewinnen fühlt man sich im späteren Live-Handel um einiges sicherer.

3. Zu Beginn einen niedrigen Hebel wählen

Auf den ersten Blick wirkt die Nutzung eines hohen Hebels für Online-Trader sehr attraktiv. Bei einem hohen Hebel wirken sich Kursveränderungen entsprechend stärker aus. Dies verbessert zwar in erheblichem Maße die Gewinnmöglichkeiten, kann aber im Gegenzug auch zu starken Verlusten führen. Ein zu hoher Hebel kann sehr schnell einen Totalverlust des eingesetzten Betrages bedeuten. Einsteiger sollten bei ihren ersten Investitionen deshalb eher einen geringeren Hebel wählen.

4. Auf bekannte Basiswerte setzen

Wie bereits erwähnt sind CFDs Derivate, die sich aus einem bestimmten Basiswert ableiten. Bei den meisten Brokern handelt es sich um sogenannte Market Maker, welche den Kaufs- bzw. Verkaufspreis selbst bereitstellen. Eine getätigte Order wird somit nicht an eine Börse weitergeleitet. Für den CFD Handel ist es von größter Wichtigkeit, dass der CFD Broker die korrekten am Markt vorhandenen Basiswerte ausweist. Aufgrund des Hebeleffekts wirken sich Abweichungen in hohem Maße auf einen möglichen Gewinn oder Verlust aus.

Zu Beginn sollte man deshalb ausschließlich in Basiswerte investieren, die einem gut bekannt sind. Zu empfehlen ist dabei in erster Linie der Deutsche Aktienindex (DAX) sowie amerikanische oder europäische Bluechips. Beim Handel mit Rohstoffen bieten sich insbesondere Gold oder Öl an.

5. Das Money-Management nutzen

Bedingt durch die Hebelwirkung sollten Einsteiger die Verlustminimierung bzw. den Kapitalerhalt als wichtigstes Ziel in den Mittelpunkt stellen. CFD Trader können das mögliche Risiko in starkem Maße selbst beeinflussen. In keinem Fall sollte beim Handeln alles auf eine Karte gesetzt werden. Über das Money-Management können Händler einstellen, wie hoch der Verlust bei einem Trade maximal sein darf. Die Verlusthöhe sollte dabei immer in Relation zum gesamten Depotvolumen gesetzt werden. So lässt sich das Risiko auf den eingesetzten Betrag begrenzen.

cfd handel

6. Kosten vergleichen beim CFD Handel

Transaktionskosten fallen beim CFD Handel in der Regel nur bei Aktien an. Wesentlich entscheidender beim Trading ist der sogenannte Spread. Dieser gibt den Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufskurs an. Je seltener der Basiswert gehandelt wird, desto höher fällt in der Regel auch der Spread aus. Beim DAX sollte der Spread maximal bei ein bis zwei Punkten liegen. Händler sollten zudem bedenken, dass sich der Spread in turbulenten Börsenzeiten stark ausdehnen kann.

7. Einen seriösen und zuverlässigen CFD-Broker wählen

Erster Schritt zum erfolgreichen Handel mit CFDs ist die Entscheidung für den richtigen CFD Broker. Vor der Entscheidung sollten sich Händler immer die folgenden Fragen stellen:

• Wie hoch fällt die Mindesteinzahlung aus?

• Welche Basiswerte können gehandelt werden?

• Bietet der Broker den gewünschten Hebel an?

• Welche Kosten fallen an?

• Gibt es ein kostenloses Demokonto bzw. ein Bonus?

Expertenmeinung:

Der Handel mit CFDs mag schnell große Gewinne einbringen, gleichzeitig birgt er aber auch viele Gefahren, denn schließlich entstehen allein durch den Hebel Ausgaben, die der Trader in dieser Größe gar nicht hat. Ein effektives Money-Management ist daher eine besonders wichtige Grundlage.

Mit unserem großen Broker-Vergleich finden Sie auf Anhieb den für Ihren Bedarf richtigen Broker. Beachten Sie hierzu auch unseren ausführlichen Bewertungen inkl. Erfahrungsberichte und Tests. Bei Slideshare in unserem Account können Sie sich Erfahrungsberichte als Präsentation herunterladen, um sich den besten Broker für Forex, Aktien, CFD, Binäre Optionen und Rohstoffhandel mit vielen Tipps in Deutschland auszuwählen.

Suchen Sie sich jetzt hier den besten Broker für den CFD Handel!

-Folgen Sie uns auf  Twitter und Facebook für den CFD Handel und für mehr Updates –

CFD Handel – Wichtige Tipps für Einsteiger zum CFD Trading was last modified: Juni 13th, 2016 by Deutsche Forex Broker