Basisstrategie: Besser aktiv handeln oder langfristig Geld in Aktien anlegen?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 20.10.2020


Viele Aktionäre, die an der Börse aktiv sind und schon viele Millionen Euro Gewinne erhalten haben, können einfach nur auf eine besondere Strategie hinweisen: Kaufen Sie Aktien, ignorieren Sie, was die Wertpapiere machen und nach vielen Jahren werden Sie merken, dass Sie reich sind! So oder so ähnlich kann man mit Aktien umgehen. Jedoch haben nicht alle Aktionäre so viel Geduld und möchten lieber selbst auf ihren Gewinn Einfluss nehmen. Aus diesem Grund sollte untersucht werden, welche Strategie nun besser für den Händler ist. Ist das aktive Handeln erfolgsversprechender oder sollte lieber langfristig Geld in Aktien investiert werden? Eine genauere Untersuchung soll diese Fragen nun klären.

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Geduld zahlt sich aus

Es wird nicht das erste Mal erwähnt, dass Geduld sich an dem Aktienmarkt durchaus auszahlt. Wer sein Geld in Investitionen einbringt wird merken, dass nach vielen Monaten und Jahren die gekauften Aktien sehr viel mehr wert sind. Wenn nicht auf Geld für die nächste Stromrechnung gewartet wird, sollte das langfristige Handeln genutzt werden, um auf sichere Aktien mit klaren Renditen zu setzen. Natürlich können sich die Kursentwicklungen auch gerne in die andere Richtung begeben. Dennoch ist zu beachten, dass Kursschwankungen zum Aktienmarkt dazugehören. Langfristige Entwicklungen von Unternehmen sind wichtig, um die Entwicklung der Aktien als positiv vermerken zu können. Besonders der technische Fortschritt der Menschheit kann aktuell für eine gewinnbringende Rendite in Bezug auf den Aktienkauf sorgen. Technisch orientierte Unternehmen gewinnen häufig innerhalb der Jahre viel an Wert hinzu und entsprechend viel Rendite erhalten die Aktien der Unternehmen.

Was hat die Vergangenheit gebracht?

Wird einige Jahrzehnte zurückgeblickt, kann erkannt werden, dass Aktien langfristig die höchste Rendite erwirtschaften können. Natürlich müssen Verluste und Inflationen einbezogen werden, um ein deutliches Ergebnis aufbringen zu können. Untersuchungen von Gregor Giebel vom Deutschen Aktieninstitut haben gezeigt, dass in dem Zeitraum von 1870 und 2004 unterschiedliche Krisen vorhanden waren.

Grundsätzlich ließen sich jedes Jahr 4,6 Prozent Inflation erwirtschaften. Zu berücksichtigen sind natürlich die beiden Weltkriege sowie die Ölkrise, die deutsche Wiedervereinigung und vor allem der Vorfall am 11. September 2001. Diese und weitere besonderen und niederschmetternden Ereignisse haben den Aktienmarkt sehr mitgenommen. Dennoch konnte ein Plus an Aktien in der Analyse von Giebel erhalten werden. Die Studie hat einen sehr breite gefassten Gesamtmarkt analysiert. Aktien wurden anhand unterschiedlicher Merkmale untersucht, die Schwankungen ausgesetzt waren.

Vergleich der Strategien

Wird die langfristige und aktive Handelsweise miteinander verglichen, kann keine direkte Basis gefunden werden. Vielmehr muss erwähnt werden, dass andere Ziele mit den Handelsweisen verfolgt werden. Daytrading macht ebenso viel Sinn wie das langfristige Handeln, wobei auf die Zukunft ausgerichtete Rendite oft als Altersabsicherung genutzt wird. Tägliche oder gar wöchentliche Kursschwankungen zu nutzen ist sinnvoll, um den aktuellen Schwung auszunutzen und von den aktuellen Kursen zu profitieren. Bei den täglichen Handelsarten, bei denen die besagten Personen auch gerne als Daytrader bezeichnet werden, werden Positionen zu Beginn eines Tages geöffnet und am Abend wieder geschlossen. Dabei werden sehr unterschiedliche Strategien angewandt. Neben den Trendsuchern sind die schnellen Handelsarten häufig genutzt, die unter anderem zum schnellen Erfolg führen. Es kann keine bessere Methode geben. Es ist lediglich wichtig, dass die Schwächen und Stärken der Strategie bekannt ist, mit der gehandelt wird.

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Vorteile der passiven Handelsweise

Langinvestoren haben den Vorteil der Zeit auf ihrer Seite. Sie haben es nicht eilig mit ihrem Gewinn und möchten lediglich in Hinblick auf die Zukunft investieren. Solange die Weltwirtschaft weiterhin am Wachsen ist, müssen sie keine sonderlichen Probleme erwarten. Langfristig orientierte Investoren müssen sich darüber hinaus nicht mit aktuellen Charts oder gar Marktberichten befassen, die sie in ihre Strategien einfließen lassen. Außerdem gibt es weitere Vorteile bei der Handelsweise, die zu beachten sind:

  • Spekulationen werden umgangen: Es können über kurze Zeiträume große Spekulationen an den Märkten für Aufruhe sorgen. Allerdings haben die meisten Kurse auf langfristige Handelswege einen Durchschnittswert aufzuweisen, die für Langzeithändler wichtiger sind.
  • Zinseszinseffekt: Bei einer passiven Handelsstrategie kommt der Händler nicht in Versuchung, sich an den Zinsen zu bedienen. Das Geld läuft einfach weiter und arbeitet vor sich hin. Das Ausgeben der Dividenden würde lediglich dazu führen, dass eine Minderung der Rendite erhalten wird
  • Energien sparen: Sich eine lange Zeit mit Aktien zu beschäftigen und Zeit zu verschwenden, um den besten Ein- und Ausstiegspunkt für den Handel zu finden, ist für Langzeitinvestoren kein Thema. Sie müssen keine Nachrichten studieren und sich mit komplexen Charts befassen.
  • Rendite erhöhen: Produkte, die aktiv gehandelt werden, verursachen mehr Kosten. Durch Transaktionskosten und andere Nebenkosten, die beim Handel fällig werden, können bei der passiven Handelsweise nicht gefunden werden. Es wird lediglich die Rendite als ausschlaggebendes Kriterium genutzt, die am Ende der Handelszeit verbucht wird

Vorteile vom aktiven Handel

Der aktive Handel wird in Deutschland immer mehr bevorzugt. Die zahlreichen Online Broker bestätigen diese Aussage, die sich an immer mehr Kunden erfreuen. Es ist zu erwähnen, dass die meisten aktiven Händler die Herausforderung suchen und sich mehr und mehr in das Aktiengeschehen einlesen möchten. Hintergründe zu aktuellen Geschehnissen und die direkte Einflussnahme auf den Gewinn reizen die Händler tagtäglich. Außerdem liegt die Kontrolle voll in den Händen des Händlers. Dieser kann entscheiden, ob er eine Position schließt oder öffnet, oder ob er einfach abwarten möchte. Ein vorgefertigter Trading-Plan, der von vielen Aktionären erstellt wird, kann darüber hinaus für einen umfangreichen Erfolg sorgen. Dennoch sind Verluste einzuplanen. Beim aktiven Handeln wird außerdem jeder Gewinn, sei er noch so klein, verzeichnet. Eine klare Begrenzung durch Money Management kann genutzt werden, um sicherzustellen, dass auf der anderen Seite hochwertige Resultate erhalten werden. Ein Verlust des Kapitals muss durch einen Handelsplan begrenzt werden. Unabhängig vom Ort ist an der Börse zu handeln. Durch die Plattformen im Internet bietet sich ein schneller Handel sogar von unterwegs an. Die aktuellen Apps sind sogar für Smartphones zu erhalten, um täglich überall auf der Welt zu handeln. Der Reiz, mehr Geld in kurzer Zeit zu verdienen, ist somit ein positiver Nebeneffekt, der die Händler zu weiteren Handelssessions treiben kann.

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Nachteile der Strategien

Beide Strategien haben ihre Vorteile. Jedoch sollten auch die Nachteile näher betrachtet werden. Grundsätzlich ist nämlich zu erwähnen, dass viel Zeit beim aktiven Handeln verloren geht. Nicht jeder Tag wird erfolgreich mit einem Gewinn abgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Es kann ein schneller Geldverlust erhalten werden, wie auch Gewinne zu verzeichnen sind. Viel Zeit muss in Analysen und Charts investiert werden, um die richtige Entscheidung für den Kauf und Verkauf zu treffen. Richtige Informationsquellen mit hohem Wahrheitsgehalt sind täglich zu lesen, damit der Markt entsprechend analysiert werden kann. Wird zusätzlich ohne Handelsplan gehandelt, kann es schnell passieren, dass leider viel Geld verloren geht, falls kein Handelslimit ausgesprochen wird.

Die langfristige Handelsstrategie bringt leider auch einige Nachteile mit sich. Die Aktien, in die investiert wurde, können leider nicht direkt beeinflusst werden. Das bedeutet, dass die gekauften Aktien einfach so lange verweilen, bis sie nach einigen Jahren Gewinne abwerfen. Somit wird der Aktienkauf ignoriert und es kann nicht sichergestellt werden, dass überhaupt Gewinne erhalten werden. Sind die Gewinne nämlich wie nicht zu verzeichnen, sind weitere Handelsstrategien nicht vorhanden. Hier fehlt häufig ausreichend Flexibilität, um mit Aktien zu handeln, weshalb diese Methode auch als „Schlaftabletten-Methode“ bezeichnet wird.

Aktives Handeln dominiert

Aktive und auch langfristige Handelsstrategien sind durchaus gefragt. Allerdings ist zu erwähnen, dass immer mehr Privatanleger einen Start in den Aktienmarkt suchen, um schnell Geld zu machen. Eine aktive Strategie wird von den meisten Privatanlegern ausgesucht, um Geld in einem kurzen Zeitraum zu gewinnen. Das Handeln macht aktiv nicht nur Spaß, sondern kann in der Freizeit als Nebenbeschäftigung geführt werden. Immer mehr junge Leute nutzen aus diesem Grund die Möglichkeit des Handels im Internet. Hier kann je nach Lust und Laune mit Aktien gehandelt werden, um sein Geld täglich wachsen zu sehen. Mögliche Verluste sind jedoch auch sehr hoch.

Fazit des Vergleichs

Es kommt auf den Investor und auf sein Ziel an, die seine aktuelle Handelsstrategie beeinflusst. Immerhin sind viele junge Händler mit zu viel Energie geladen, als dass sie erst Jahre nach dem Aktienkauf auf ihren Gewinn schauen. Meistens handelt es sich um ältere Erwachsene, die auf die langfristige Handelsmethode setzen und für die Zukunft eine Art Altersabsicherung nutzen möchten. Am wenigsten Risikobereitschaft zu zeigen ist für viele Investoren mit Vernunft verbunden, die beim Handel sehr wichtig ist. Junge Leute möchten mehr Einfluss auf ihre Rendite haben, weshalb sie sich dazu entscheiden, aktiv zu handeln. Das Sammeln von Informationen und die Investition in tägliche Aktienkurven reizt sie und macht sie häufig glücklicher. Somit ist vor einer Bewertung der Strategien auf den Charakter des Händlers zu achten wie auch auf sein Ziel. Langfristiges Investieren ist erfolgsversprechend in Hinblick auf die Zukunft. Aber auch das aktive Handeln kann Renditen mit sich bringen, die nicht geringer ausfallen. Jedoch ist mehr Einsatz und Zeit gefragt, um aktiv zu handeln.

Experten-Tipp:

Eine gelungene Mischung aus Geduld sowie dem Wunsch, auch einmal ein Risiko einzugehen, kann beim Aktienhandel zu einem optimalen Money-Management führen.

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