Aktien kaufen vor Dividendenzahlung

Aktien Dividenden Statistik: Prognostizierte Dividendenzahlung der DAX-Unternehmen im Jahr 2014 (in Millionen Euro) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Viele Aktionäre setzen nicht nur auf erfolgreiches Handeln, sondern auf den Erhalt der Dividende. Es muss geschaut werden, wann eine Dividende ausgezahlt wird und wann am besten Aktien gekauft werden sollten. Schließlich kann es vorkommen, dass ein direkter Verlust erhalten wird, wenn sich an die Dividendenzahlung gehalten wird. Grundsätzlich sollten die Arten und Höhen der Auszahlungen beachtet, sowie die Aktienmärkte mit ihren Details analysiert werden. Schließlich kann auch der Wechsel zu einer anderen Aktie Vor- und Nachteile mit sich bringen, wenn die Dividende berücksichtigt wird.

Das passive Einkommen

Die Dividende wird als passives Einkommen bezeichnet. Grundsätzlich muss erwähnt werden, dass die meisten Aktionäre sich auf die Dividende freuen, die in der Regel jedes Vierteljahr ausgezahlt wird. Bei den Aktien gibt es jedoch auch zu anderen Zeiten die Zahlung der Dividende, die entsprechend von den Händlern erwartet wird. Die Ausschüttungsrendite beträgt in der Regel zwischen 3 und 10 Prozent. Natürlich kann auch ein monatlicher Ertrag erhalten werden, der an den Anleger gezahlt wird. Die Dividende stellt einen Teil des Gewinns dar, die von einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre gezahlt wird. Oft wird der Beitrag auch als Gewinnausschüttung bezeichnet, die als zinsartige Erträge zum eigentlichen Gewinn hinzugerechnet werden. Die Höhe der Dividende wird beschlossen und von der Hauptversammlung entschieden. Ein Recht auf die Ausschüttung besteht grundsätzlich nicht. In der Regel kann die Dividende am Tag der Hauptversammlung erhalten werden, was jedoch auch abweichen kann. Besonders interessant ist die Dividendenrendite, die genutzt werden kann, um den Gewinn anzuheben. Es ist darauf zu achten, dass die Höhe der Dividende aus dem Dividendenbetrag und dem Aktienkurs berechnet werden kann.

Wann lohnt sich der Verkauf?

Viele Anleger fragen sich immer wieder, wann sich der Kauf einer Aktie wirklich lohnt. Es muss erwähnt werden, dass es durchaus interessant sein kann, Aktien vor der Dividendenausschüttung zu kaufen und direkt wieder zu verkaufen, wenn der Betrag ausgezahlt wurde. Jedoch muss diese Regelung nicht stimmen. Immerhin werden Transaktionskosten und der mögliche drohende Kursverlust weiter im Auge behalten, die zu einem Verlust führen können. Der Investor muss beim Kauf einer Aktie ein den Preis für die Transaktion achten. Diese können höher ausfallen, als zu Beginn angenommen wird. Hinzu kommen die Maklerprovisionen und die Gebühren für die Handelssysteme, die an der Börse genutzt werden. Diese Kosten können einen eindeutigen Einschnitt in den Plan mit sich bringen, an den nicht gedacht wurde. Auf der anderen Seite kann es vorkommen, dass der Kurs einer Aktie nach der Ausschüttung fällt. Werden diese Faktoren beachtet, kann von einem Gewinn nicht mehr die Rede sein. Somit sollte auf die Höhe der folgenden Faktoren geachtet werden, bevor eine Aktie vor der Dividendenausschüttung gekauft wird:

  1. Transaktionskosten
  2. Maklerprovisionen
  3. Kosten für das Handelssystem
  4. Abgeltungssteuer

Kurs kann nach der Ausschüttung fallen

Der Vorstand schlägt die Höhe der Dividendenausschüttung beim Aktienkauf vor und dementsprechend muss dieser eingehalten werden. Es kann durchaus sein, dass das Unternehmen zur gleichen Zeit der stattfindenden Hauptversammlung schlechte Gewinnzahlen aufweist. Der Kurs könnte nach der Bekanntgabe sogar stark fallen, was für den Aktionär großen Verlust bedeuten könnte. Außerdem sollte der Aktionär beachten, dass neben den Kosten für den Aktienkauf die Abgeltungssteuer kommt. Diese muss in Höhe von 25 Prozent berechnet werden. Die Versteuerung ist jedoch nur dann zu beachten, wenn der Betrag von 801 des Sparer-Pauschalbetrages überschritten wird. Bei inländischen Banken wird die Steuer direkt einbehalten und muss nicht mehr auf der Steuererklärung versteuert werden. Bei internationalen Banken muss der Gewinn hingegen erneut angegeben werden, damit er erst im Nachhinein versteuert wird.

Einige Unternehmen, dazu gehört auch die Deutsche Post und der Immobilienkonzern Deutsches Wohnen, schütten Dividenden aus, die steuerfrei sind. Allerdings sind diese Gewinne nur für Anteilseigner steuerfrei, wenn diese die Aktien vor  2009 erworben haben.

Der Kauf nach der Dividendenausschüttung

Nicht immer ist es der Fall, dass sich der Kauf von Aktien vor der Dividendenausschüttung lohnt. Wenn die Bank oder der Broker die Provisionen als Prozentsatz festlegen und den aktuellen Kurs nur in Prozenten berücksichtigen, lohnt sich häufig der Kauf nach der Dividendenausschüttung. Meistens sind die Kurse nach der Ausschüttung niedriger, was sich in diesem Fall mehr lohnen würde. Anleger, die langfristig in Aktien investieren, achten weniger auf den Verkauf oder Kauf von Aktien, wenn es um die Dividendenausschüttung geht. Auch wenn einige Hinweise auf die Kursentwicklung gegeben werden können, handelt es sich nicht um eine Garantie, dass der Aktienkurs nach der Auszahlung sinkt. Viele Aktionäre waren bis nach der Dividendenzahlung ab, um die niedrigen Kurse für sich als Einstieg zu nutzen.

Der Kauf vor der Dividendenausschüttung

Es wird regelrecht vor den Dividenden-Jägern gewarnt, die einige Wochen vor der Versammlung die Aktien kaufen und diese anschließend einen Tag vorher verkaufen, um den Gewinn für sich einstecken zukönnen. Der Nachteil bei dieser Sache ist jedoch, dass viele Anbieter ihre Kunden nicht über den genauen Tag der Hauptversammlung informieren. Die Dividende wird bei einigen Banken sogar erst Wochen später ausgezahlt, um zu vermeiden, dass die Dividendenstrategie dauerhaft von den Aktionären angewandt wird. Neben der Dividendenjägerstrategie wird gerne auf eine Kombination gesetzt, die den Kauf von Aktien vor der Dividendenausschüttung für richtig hält. Es wird hierfür eine Aktie einige Wochen oder gar Monate vor der Hauptversammlung gekauft. Die Aktien werden auch nicht vor der Dividendenausschüttung verkauft, sondern die Aktien bleiben weiterhin investiert. Die Dividende wird natürlich mitgenommen und anschließend wird gewartet, bis der Abschlag der Dividende wieder aufgeholt wird. Diese Strategie hat in den letzten 10 Jahren eine gute Ablöse ermöglich. Der Durchschnitte Gewinn lag durchschnittlich bei 21 Prozent, wenn die letzten 10 Jahre betrachtet werden. Bis zu 25 Prozent konnten erhalten werden, wenn die Investitionsdauer gesteigert wurde.

Dividendenstripping

Einige Aktionäre haben bereits erkannt, dass Aktien nach dem Dividendentermin sinken. Aus diesem Grund wird eine Art Kombination aus Verkauf und Kauf einer Aktie gestartet. Kurz vor dem Dividendentermin wird der Verkauf der Aktie sichergestellt. Die gleiche Aktie wird kur nach dem Auszahlungstermin erneut gekauft. Es möchte durch den Kurs versucht werden, einen Gewinn zu erhalten, der als Kurssicherungsgeschäft bezeichnet wird. Dieser Vorgang ist auch als Dividendenstripping bekannt, da es eine positive Differenz zwischen den beiden Kursen vor und nach der Dividendenausschüttung zu verzeichnen gibt. Dieser Kursgewinn ist steuerfrei und muss nicht mit Steuern belastet werden. Diese Methode wird häufig für inländische Aktionäre genutzt, die eine hohe Steuerprognose aufzuführen haben.

Schneller Kauf und Verkauf lohnt sich nicht

Es konnte in der Vergangenheit erkannt werden, dass sich der sehr kurzfristige Aktienkauf mit anschließendem Verkauf der Aktien nicht lohnt. Es wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Untersuchungen gemacht, die aufklären sollten, ob sich ein schneller Kauf mit anschließendem Verkauf lohnt. Das Resultat war, dass es mehr Verluste als Rendite gegeben hat. Es konnten nur in knapp 30 Prozent der untersuchten Fälle Aktienkurse mit höheren Kurven erkannt werden, die einen Gewinn mit sich gebracht haben. Kurzfristig auf Dividendenausschüttungen zu setzen, bringt meistens mehr Verluste. Werden Aktien gekauft und anschließend beibehalten, ohne diese zu verkaufen, sind langfristige Ergebnisse zu erhalten. Untersuchungen konnten langfristige Anlageerfolge in Aktien belegen. Das sollte zeigen, dass der langfristige Anlegeerfolg gesichert ist, wenn nicht nur auf die Dividende gesetzt wird, die nicht nur versteuert werden muss, sondern zusätzlich die aufgeführten Kosten für den Aktienkauf gezahlt werden müssen. Vor dem Kauf sollten sich die Händler ausreichend Zeit nehmen, um eine sichere Anlageform zu wählen, die mit einer sicheren Strategie zum Erfolg führt. Nur auf diese Weise können finanzielle Möglichkeiten dauerhaft Erfolge mit sich bringen und Händler können sicherstellen, dass die eigenen Anlageformen hohe Renditen mit den Monaten und Jahren bringen. Langfristig Aktien zu kaufen und nicht auf die Dividendenausschüttung zu warten, bietet die besten Ergebnisse.

Brokerempfehlung

 

logo-optionbitOptionbit ist ein Broker, der bereits viele Jahre auf dem Markt vorhanden ist und von unzähligen Händlern genutzt wird. Algobit ist ein Werkzeug, das von Optionbit erschaffen wurde, um den Handel zu erleichtern. Besondere Analysearten werden hier angeboten und zur gleichen Zeit ist gesichert, dass hochwertige Tradingergebnisse erhalten werden. Trends und Basiswerte sowie Strategien werden den Mitgliedern nahegebracht und es wird versucht, die neuen Analysearten in einfachen Worten zu erklären. Transaktionen sollen mit neuen Tools fast automatisch durchgeführt werden, um zu sichern, dass mehr Gewinne verzeichnet werden. Der Anbieter weist ein kostenloses Demokonto auf und es kann sogar für nur 10 Euro ein Handelskonto eröffnet werden. Eine große Auswahl an Einzahlungsmöglichkeiten ist zu nutzen. Bei Fragen kann der deutschsprachige Kundendienst verwendet werden. Wahlweise ist es möglich, vollautomatisch zu handeln oder manuell.

Experten-Tipp:

Der Kauf von Aktien sollte immer mit bedacht durchgeführt werden. Schnellschüsse sind selten eine gute Idee. Es ist wichtig, bei der Suche auch einen Blick auf die Dividendenzahlung zu werfen.

Weiter zum Broker OptionBit

Aktien kaufen vor Dividendenzahlung was last modified: November 22nd, 2016 by Deutsche Forex Broker